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Beschaffenheit

• 100 % Tabak

• Flake

• Ready Rubbed

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Besonderheiten

• ohne Zusätze

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Packungseinheit

• Dosen

• Eimer

• Pouch Päckchen

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Schnittart

• Cross Cut

• Cube Cut

• Curly Cut

• Loose Cut

• Short Cut

• Feinschnitt

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Stärke

• gering

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Tabakmischungen

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Tabaksorte

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Hersteller

•Agio-Zigarren Zum Schürmannsgraben 24 47441 Moers

•Arnold André GmbH & Co. KG Moltkestraße 10-18 D-32257 Bünde

•Charles Fairmorn International GmbH Drechslerstraße 1 23556 Lübeck

•Davidoff of Geneva Germany GmbH Wendenstrasse 377 20537 Hamburg

•Ermuri Genuss Company eG Am Brommerfeld 11 32758 Detmold

•Joh. Wilh. von Eicken GmbH Drechslerstr. 1-3 23556 Lübeck

•Klaus Kleinlagel Zigarrenfabrik Friedrich-Silcher-Straße 2 76646 Bruchsal

•Kohlhase & Kopp Tabakfabrik Hermann-Löns-Weg 36 | 25462 Rellingen

•Pöschl Tabak GmbH & Co. KG Dieselstraße 1 84144 Geisenhausen

•Scandinavian Tobacco Group Hermann-Ritter-Str.106 28197 Bremen

•Stanwell Nobel Vertriebs-GmbH Hermann-Ritter-Straße 114 28197 Bremen

•Tabak- und Cigarettenfabrik Heintz van Landewyck GmbH Niederkircher Str. 31 54294 Trier

•Unitas | Planta Tabak-Manufaktur Hagelberger Str. 52 10965 Berlin

•VAUEN Vereinigte Pfeifenfabriken Nürnberg GmbH Landgrabenstraße 12 90443 Nürnberg

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Großes Pfeifentabak Sortiment verschiedener Marken von A-Z

Pfeifentabak rauchen ist eine Kultur für sich, eine Äußerung der Lebensart. Es gibt Pfeifentabake in Hunderten von verschiedenen Mixturen und Ausführungen zu kaufen. Pfeifentabak unterscheidet sich hinsichtlich Geschmack, Form und Größe von Tabak aus Zigarren. Aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit und Eigenschaften sollte kein anderer Tabak in einer Pfeife angewandt werden. Einige Tabaksorten eignen sich für den Gebrauch in ihrer rohen Form. Andere entfalten erst in einer aromatischen Mischung. Verkauft wird Pfeifentabak in Pouches und Dosen verschiedener Größen. Bei Tabak Brucker haben sie eine große Auswahl bei Geschmack, Schnittart und Tabaksorte verschiedener Marken und Hersteller. 

 
Welche Tabaksorten werden für Pfeifentabak verwendet? 
 
Es gibt eine große Anzahl an Tabaksorten, die zur Herstellung hochwertigen Pfeifentabaks verwendet werden können. Im folgenden stellen wir eine Auswahl der häufigsten und beliebtesten Sorten vor. Manche können in ihrer natürlichen Form weitgehend unbearbeitet konsumiert werden. Andere werden ausschließlich in Mischungen eingesetzt. 
 
Virginia - Er kann weltweit angebaut werden, ist somit einfach zu erwerben und wird in den meisten Pfeifentabak Mischungen verwendet. Er gilt jedoch auch als Grundtabak und kann somit allein geraucht werden. Durch langsames Rauchen entfaltet er ein süßes Aroma. Zu große Hitze ruft bei ihm jedoch eine säuerliche Note hervor. 
 
Burley - Sein nussiger Duft erinnert etwas an den Geruch von Kakao. Die Tabakblätter sind dick und dadurch sehr saugfähig. Zudem enthalten sie wenig Nikotin und können überall auf der Welt angebaut werden. Durch diese Eigenschaften wird auch er in vielen Tabakmischungen verwendet. 
 
Kentucky - Im gleichnamigen US-amerikanischen Bundesstaat wird dieser Tabak mit hohem Fett- und Harzgehalt angebaut. Das rauchige Aroma wird durch die Trocknung über Ahorn- bzw. Hichoryholz gewonnen. Es ist jedoch etwas weniger als beim Latakiatabak. Der Kentucky bringt in seiner Verwendung als Würztabak zudem eine nussige und schwere Note mit sich. 
 
Perique - In einem Moorgebiet der Stadt St. James Parish, im Bundesstaat Louisiana der USA, wird Periquetabak angebaut. Alle Versuche ihn auch in anderen Gebieten anzubauen scheiterten. Daher liegt diese Sorte ganz in den Händen zweier Farmer. Sie lassen den Tabak in Holzfässern reifen und unterstützen damit den süßen und zugleich vollmundig schweren Geschmack. Der Würztabak wird besonders gern in englischen Mischungen verwendet. Dank seiner kräftigen Note reicht schon ein fünf prozentiger Anteil aus, um dem Gemisch den Geschmack des Perique zu verleihen. 
 
Latakia - Dieser Würztabak mit würzig rauchigem Geschmack wird besonders gern in englischen Mischungen verwendet. Sein Geschmack ist allerdings speziell und wird von vielen Frauen eher abgelehnt. Latakia eignet sich nicht zum rohen Konsum, da er erst als Teil eines Gemischs seinen vollen Geschmack zur Geltung bringt. Beliebte Kombinationen werden mit Virginia, Black Cavendish oder Perique Tabak herstellt. Früher wurde Latakia überwiegend aus Syrien erworben. Dort wurde die ganze Tabakpflanze in den Küchen der Farmer getrocknet und erhielt so vom Rauch des Herdes seinen rauchigen Geschmack. Seit in Syrien Krieg herrscht, wurde das Land von Griechenland und Zypern in seiner Rolle als Hauptlieferant abgelöst. 
 
Maryland - Dieser dezente und süße Tabak war früher einer der beliebtesten. Inzwischen wurde er jedoch vom Virginia weitestgehend verdrängt. 
 
 
Welche Schnittarten gibt es? 
 
Pfeifentabak muss laut Gesetz mindestens 1,5mm Schnittbreite haben. Der Verbraucher hat in diesem Rahmen folgende drei Hauptarten zur Auswahl:
Loose cut - Der Tabak wird in einer Schnittart verarbeitet. Die Länge der Streifen variiert und ermöglicht dadurch ein dezentes Stopfen der Pfeife. 
Mixture - Eine lange Glimmfähigkeit erreicht dieser Tabak durch die vielfältig großen und verarbeiteten Tabakstücke. 
Flake - Dieser Tabak wird in Platten gepresst und vom Raucher selbst zerkleinert. Er brennt langsam und produziert einen kühlen Rauch. Es gibt 4 Unterkategorien des Flake. Für Curley wird der Tabak zunächst zu einem Strang gedreht und anschließend in Scheiben geschnitten. Ready Rubbed besteht aus klein geriebenen Flakes, äußerlich vergleichbar mit einem geriebenen Käse. Werden aus den gepressten Platten kleine Würfel geschnitten, bilden sie den Cube Cut, der sehr einfach zu stopfen ist. Größere Würfel mit bis zu 30g, sogenannte Plugs, können vom Konsumenten selbst zerkleinert werden.
 
 
In welchen Verpackungen wird Pfeifentabak verkauft? 
 
Ähnlich wie Zigarettentabak gibt es ihn in Dosen und Pouch. Als Pouch werden Wickelbeutel bezeichnet. Darin ist der Tabak bis zu einem Jahr haltbar.. Dosen gibt es mit verschiedenen Formen und Materialien. Die 50g Blechdose ermöglicht eine Lagerung von bis zu 50 Jahren, bei gleich bleibender Tabakqualität. In eckigen Dosen ist die Haltbarkeit auf 5 Jahre begrenzt. Mit zwei Jahren Haltbarkeit schneiden die 100g Dosen am schlechtesten ab, zudem für das Öffnen ein Hilfsmittel (Dosenöffner oder Pfeifenstopfer möglich). Zudem gibt es die große 200g Dose.  Nach Anbruch der Packung sollte der Pfeifentabak stets binnen 4 Wochen aufgebraucht werden. Danach können sich Geschmack und Konsistenz verändern. 
 
 
Welche Konsistenz sollte Pfeifentabak haben? 
 
Und die Pfeife nicht zu verstopfen und ein optimales Geschmackserlebnis zu erreichen, muss der Tabak beim drauf drücken nachgeben. Klebt er an den Fingern, ist er zu trocken. Die Dose sollte für einige Stunden geöffnet stehen bleiben, damit Feuchtigkeit entwickelt kann. Zerfällt der Tabak, so muss ihm Feuchtigkeit zugeführt werden. Hierfür legt man einen sogenannten Tabakbefeuchterstein in die Dose. 
 
 
Wie befeuchtet ich Pfeifentabak? 
 
Wenn der Tabak zerfällt, muss ihn Feuchtigkeit zugeführt werden. Hierfür legt man für einige Stunden einen Tabakbefeuchterstein in die Verpackung. Dieser Vorgang sollte nur ein einziges Mal vorgenommen und der Tabak zügig aufgebraucht werden. Um einem Aromaverlust vorzubeugen, muss nach dem Befeuchten der Tabak eine Nacht ruhen, bevor er geraucht wird. 
 
 
Wie trockne ich den Tabak? 
 
Sofern der Tabak am Finger klebt, ist er zu feucht. Für einige Stunden muss Luft an ihn kommen, indem die Verpackung offen bleibt. Erst dann kann der Tabak wieder in seinem gewohnten Umfang brennen. 
 
 
Enthält Pfeifentabak Aromen? 
 
Dies hängt in erster Linie von den Produkten ab. Einige erhalten ein sogenanntes Casing. Durch die Zugabe von Saucierungen aus Aromen und Zucker, wird der Geschmack des Tabaks verändert. Es gibt sie sowohl natürlichen, als auch künstlichen Ursprungs. Bevorzugt werden zunehmend stark aromatisierte Tabake, besonders in den Geschmacksrichtungen Vanille, Kirsch, Schokolade, Whiskey und Rum. Manche Tabakmischungen erhalten auch nur ein sogenanntes Top Flavour. Durch das Besprühen des geschnittenen Tabaks mit Aromen auf einer Alkoholbasis, wird im das sprichwörtliche I-Tüpfelchen verliehen. Bei der englischen Mischung wird auf diesen Zusatz weitestgehend verzichtet. Auch der Konsument kann selbst Aroma beifügen.
 
 
Welche Geschmacksrichtungen gibt es? 
 
Während einige Tabaksorte allein geraucht werden können, bedürfen andere die Kombination mit weiteren. In sogenannten Mischungen wird diese Kombination an die Bewohner des Landes angepasst. Für die Unterscheidung erhalten diese daher die Bezeichnung des Landes. 
 
Amerikanische Mischung - Burley Tabak dient als Grundtabak, welcher Aromastoffe besonders gut aufnehmen kann. Diese Eigenschaft ist äußerst wichtig, denn das typisch amerikanische Gemisch beinhaltet mehr als 10% Aromen. Zum Burley werden meist Virginia und Maryland Blätter gegeben. 
Dänische Mischung - Früher war für diese Art wenig Aroma typisch. Heute wird meist der Tabak Black Cavendish mit Aromen vermischt. Beliebt sind unter anderem Schokolade, Vanille und Kirsche. In unserem Shop finden Sie verschiedene Sorten Danish Mixture Pfeifentabak in 200 oder 50g Dosen.
Englische Mischung - Sie wird überwiegend aus Latakiatabak hergestellt. Durch den eigenen intensiven Geschmack wird es nicht zusätzlich aromatisiert. Bei Tabak Brucker können Sie Peterson und Ashton Pfeifentabak kaufen, sowie viele weitere Sorten und Marken.
Deutsche Mischung - Blend wird mit Java- und Virginiatabak vermengt. Diese Art ist jedoch weitestgehend von der dänischen Mischung abgelöst worden. 
Französische Mischung - Auch sie verlor durch das dänische Gemisch ihren Rang. Der würzig, kräftig, starke Geschmack wurde mit dem  französischen Tabak Caporal, vermischt mit algerischen Sorten, gewonnen. 
Holländische Mischung - Java, Bezuki und Virginia geben dieser Sorte ihren dezenten Geschmack, ähnlich wie ihn früher die deutsche Mischung hatte. Doch auch die holländische ist heute nur noch selten. Obwohl auch sie ohne Aromen auskommt.
 

Wie wird Pfeifentabak hergestellt?

Der Tabak wird in bestimmten Farmen angebaut und nach einigen Wochen geerntet. Die Blätter werden getrocknet und in Auktionen an Hersteller und Händler verkauft. Der Tabak wird dan Sortiert und dabei in seiner Qualität und der Schnittart unterschieden. Die Tabake werden dann fermentiert und kommen in die Nachreife. In dieser Zeit wird der für den jeweiligen Tabak typische Geschmack freigesetzt und gefestigt.

 

Was passiert beim Blending des Pfeifentabaks?

Sobald der Tabak getrocknet und Nachgereift ist, wird er in Blends, sogenannten Mischungen, zusammengeführt. Es gibt zwei große unterschiedliche Misch-Richtungen. Die dänischen Pfeifentabake (dezent, hoch aromatisiert) und die englischen Tabake (würzig, kräftig, ohne Geschmackszusätze). Die dänische Richtung ist meist dezent, süß und mit viel Aromatisierung verbunden. Die Englische hingegen sind naturbelassen und etwas kräftiger, würziger im Geschmack.

Der Vorgang beim Blending sieht wie folgt aus: Die Poren der Blätter werden mittels heißem Dampf geöffnet und können somit die anderen Aromen gut aufnehmen. Die Blattstränge in der Mitte werden entfernt, da diese beim Rauchen störend sind. Aromen und Saucierungen werden beigemischt und der Tabak bleibt für einen Tag in dieser Lage. Die Blätter werden anschließend zurecht geschnitten und verpackt. 

 

Warum ist Pfeifentabak breiter geschnitten als Zigarettentabak?

Der Pfeifentabak benötigt zum besseren Genuss und Abbrand einen breiteren Schnitt als der Zigarettentabak. Durch diesen breiten Schnitt wird die Glut beim Rauchen einer Pfeife nicht so heiß wie bei einer Zigarette. Ein Pfeifen Kopf hält bis zu ca. 600 Grad aus bevor dieser durchbrennt. Wird nun ein sogenannter Feinschnitt, also Zigarettentabak, verwendet, ist im Pfeifenkopf mehr Luft enthalten (zwischen den einzelnen Tabakfaßern). Somit kann eine höhere Hitze beim Rauchen entstehen, denn Zigarettentabak kann bis zu ca. 1000 Grad heiß werden und die Pfeife läuft Gefahr durchzubrennen. Es kommt natürlich auch immer auf den Raucher selbst an. Zieht dieser häufiger an der Pfeife wird diese schneller heiß, Raucht man eher gemütlicher, ist das für den Pfeifen Kopf deutlich besser. Wird also ein dünner Feinschnitt geraucht und dazu noch recht schnell angezogen, wird die Pfeife schneller heiß und brennt durch.

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