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Amphora Burley 50g
9,50 Euro

Großes Pfeifentabak Sortiment verschiedener Marken von A-Z

Exklusive Mischungen, Besondere Editionen, Jahres-, sowie Markentabake von A-Z finden Sie in unserem Online Shop.

Pfeifentabak rauchen ist eine Kultur für sich, eine Äußerung der Lebensart. Es gibt Pfeifentabake in Hunderten von verschiedenen Mixturen und Ausführungen zu kaufen. Sie können Pfeifentabak in klassischen stationären Fachgeschäften, oder hier bei uns im Pfeifen & Tabak Onlineshop Brucker kaufen.

 

 

Wie wird Pfeifentabak eigentlich hergestellt?

 

Die Produktion von Tabak für die Pfeife ist meist gleich und doch sehr aufwendig. Es geht über verschiedene Arbeitswege von der Ernte und Verarbeitung bis hin zur Abfüllung in die Verpackung.

Überall in der Welt wo Tabak angebaut wird, sind die Experten Jahr für Jahr unterwegs, um mit Augen, Händen und Nase, mit Gefühl und Geruch, die aktuelle Tabak Ernte zu prüfen. 

Die meisten Tabake, so wie die der Marke Mac Baren oder Stanwell, sind Mixturen, also Mischungen verschiedener Sorten unterschiedlicher Herkunft. Häufig werden Würz- (Latakia) oder Aromatabake beigefügt, um den gewünschten Geschmack zu erzielen.

 

Die geernteten Blätter werden von den Tabakbeuern sorgfältig getrocknet und auf großen Auktionen an die Händler verkauft. In den Ursprungsländern erfolgt die vorerst weitere Bearbeitung so wie eine sorgfältige Sortierung in Qualitätsklassen. Der bearbeitete Pfeifentabak wird in verschiedene Schnittarten wie Cube Cut, Loose-Cut, oder roll Cut geschnitten. Zu guter Letzt kommt es dann noch zur Konditionierung und Fermentation der Tabake.

Hierbei, sowie bei der anschließenden Nachreife entwickelt sich der für die einzelnen Sorten geschätzte, typische Geschmack, wie z.B. bei Virginia Tabaken (süß und hell), Burley (voll, würzig, mit Nuss artiger Note), Black Cavendish (würzig, kräftig) oder der charakteristische Duft und Geschmack der Orienttabake (stark, würzig, intensiv).

 

 

Was passiert beim Blending des Pfeifentabaks?

 

Nach dem Prozess des Erntens und der (Nach) Reifung des Tabaks kann nun das Blending beginnen. Hier werden aus den unterschiedlichsten Tabaksorten eigens komponierte Mischungen, so genannte "Blends" zusammengestellt.

Es gibt zwei große unterschiedliche Misch-Richtungen. Die dänischen Pfeifentabake (mild, hoch aromatisiert) und die englischen Tabake (würzig, kräftig, ohne Geschmackszusätze).

 

Die dänische Richtung ist meist mild, süß und mit viel Aromatisierung verbunden. Die Englische hingegen sind naturbelassen und etwas kräftiger, würziger im Geschmack. Der Vorgang beim Blending sieht wie folgt aus:

In einer Vakuumkammer werden die Blätter mit Wasserdampf geschmeidig gemacht. Durch den heißen Dampf öffnen sich die Poren der Tabakblätter wodurch die Tabakeigenen Aromastoffe sich mit den anderen Sorten besser vermischen können. Falls nicht schon vorher geschehen, wird auch die dicke mittlere Blattrippe entfernt, damit im Endprodukt keine "dicken Äste" enthalten sind.

Bei der dänischen Richtung werden nun zur geschmacklichen Veredelung der Blätter, diese noch mit Soßen verschiedener Zusammensetzungen vermengt. Die dafür notwendigen Bestandteile an natürlichen und naturidentischen Aromen werden vorher Rezept getreu zusammengemischt und wie in einer guten Küche bearbeitet.

Anschließend verbleibt diese Mixture bis zu 24 Stunden in großen Mischboxen, wobei eine innige Verbindung der Aromastoffe entsteht. Auf schnell laufenden Schneidemaschinen werden die Blätter nun auf die gewünschte Schnittbreite gebracht.

 

 

Schnittart und Schnittbreite von Pfeifentabak!

 

Überwiegend werden die Blätter für den Pfeifentabak breiter als bei Zigarettentabak geschnitten. Meist haben die Tabake eine Breite von 1,5 mm bis 1,8 mm. Etwas seltener werden Mittel- und Grobschnitte verlangt, deren Schnittbreite von über 2 mm bis mehr als 3 mm variiert.

 

Man unterscheidet hier zwischen Schnitt- und Presstabak.

Als normalen Schnitt bezeichnet man die in kürzere und breitere Teile geschnittenen Blätter, welche locker in Dosen oder Beutel verpackt werden. Eine besondere Schnittform ist der "Wild Cut". Hierbei werden Schnittbreite und Schnittform auf die unterschiedliche Beschaffenheit der Blätter abgestimmt. Dünnere Blätter, die schneller abbrennen, werden etwas breiter geschnitten, und bei etwas dickeren Blättern werden die Faßern etwas dünner geschnitten. Mit diesem Verfahren wird ein relativ gleichbleibender Abbrand gefördert.

 

Beim Press-Tabak werden die Blätter nach ihrer Aufbereitung in großen Pressen zu Blöcken oder Kuchen gepresst. Anschließend werden diese dann in verschiedene Varianten geschnitten wie, z.B. "Cavendish" oder "Ready rubbed". Es werden auch sogenannte Flakes, kleine platt gepresste "Tabak-Zungen" beim Press Verfahren hergestellt. Eine der bekanntesten ist z.B. Mac Baren mit seinem Virginia Flake Pfeifentabak.

 

Eine weitere beliebte Schnittart ist das Granulat. Hierzu wird ein lockerer oder etwas gepresster Schnitttabak durch zweimaliges Schneiden in kleine quadratische oder rechteckige Scheibchen oder Würfelchen verwandelt.

 

 

Doch warum ist Pfeifentabak breiter geschnitten als Zigarettentabak?

 

Der Pfeifentabak benötigt zum besseren Genuss und Abbrand einen breiteren Schnitt als der Zigarettentabak. Durch diesen breiten Schnitt wird die Glut beim Rauchen einer Pfeife nicht so heiß wie bei einer Zigarette. Ein Pfeifen Kopf hält bis zu ca. 600 Grad aus bevor dieser durchbrennt. Wird nun ein sogenannter Feinschnitt, also Zigarettentabak, verwendet, ist im Pfeifenkopf mehr Luft enthalten (zwischen den einzelnen Tabakfaßern). Somit kann eine höhere Hitze beim Rauchen entstehen, denn Zigarettentabak kann bis zu ca. 1000 Grad heiß werden und die Pfeife läuft Gefahr durchzubrennen.

 

Es kommt natürlich auch immer auf den Raucher selbst an. Zieht dieser häufiger an der Pfeife wird diese schneller heiß, Raucht man eher gemütlicher, ist das für den Pfeifen Kopf deutlich besser. Wird also ein dünner Feinschnitt geraucht und dazu noch recht schnell angezogen, wird die Pfeife schneller heiß und brennt durch.

 

 

Wie wird Pfeifentabak aromatisiert?

 

Nach der Ernte, dem Blending und dem Schnitt kommt die Endaromatisierung hinzu. Dies ist das Geheimrezept jedes Herstellers, denn hier werden zusätzliche Aromen, wie Frucht- oder Gewürznoten dem Pfeifentabak beigefügt. Diese teils natürlichen, teils chemischen Aromastoffe runden während des Flavourings den Geschmack ab und geben ihm seinen unvergleichlichen Geschmack und Duft. Nach einer Ruhezeit von mindestens einem Tag, kann dieser sein volles Aroma entfalten. Nun wird der Tabak in Frischhaltebeutel oder Dosen gefüllt, banderoliert und abgepackt, und anschließen in den Verkauf gebracht.

Das fertige Produkt kann nun von uns Händlern von den jeweiligen Herstellerfirmen wie Vauen, Davidoff oder Peterson bezogen werden und von Ihnen Kunde in Fachgeschäften oder in unserem Pfeifentabak Online Shop gekauft, und nach erfolgreicher Lieferung, von Ihnen genüsslich geraucht werden.

 

Wir hoffen das wir Ihnen hier einen kleinen Einblick in die Verarbeitung und Herstellung von Pfeifentabak geben konnten. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, oder eine Marke von Ihnen nicht auffindbar. Dann können Sie uns gerne kontaktieren per E-Mail oder per Telefon.

 

(Text: Tabak Brucker)

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