Hilfsmittel und Tipps für die Raucherentwöhnung
Tipps für die Raucherentwöhnung: 3 Hilfsmittel ohne Nikotin
Wer sich das Rauchen ganz ohne Nikotinersatzprodukte abgewöhnen möchte, steht oft vor großen Herausforderungen. Neben der Nikotinsucht spielen auch Gewohnheiten wie die morgendliche Zigarette zum Kaffee oder in der Raucherpause auf der Arbeit eine entscheidende Rolle. Raucher kämpfen also direkt an zwei Fronten gegen die Sucht. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Hilfsmitteln ohne Nikotin, die während der Raucherentwöhnung eine enorme Unterstützung bieten können. Im folgenden Blogbeitrag gehen wir auf drei davon ein.
Endlich rauchfrei – mit oder ohne Nikotinersatzmittel?
Beim Rauchen setzen Sie Ihren Körper zahlreichen Schadstoffen wie Benzol, Chrom, Arsen, Blei und Teerstoffen aus. Schon allein deswegen ist es sinnvoll, mit dem Rauchen aufzuhören. Hinzu kommt Nikotin, ein Nervengift, das eine starke Wirkung auf Ihr Herzkreislaufsystem hat: Unter anderem sorgt es dafür, dass Ihr Herz schneller schlägt und Ihr Blutdruck steigt.
Wer dauerhaft raucht, kann durch den regelmäßigen Nikotinkonsum auch seine Zellalterung beschleunigen. Auf der Haut macht sich das sogar äußerlich sichtbar. Viele Raucher versprechen sich von einer Rauchentwöhnung deswegen nicht nur den Verzicht auf Zigaretten mit all ihren Zusatzstoffen, sondern auch ein Ende der Nikotinsucht. Sie möchten also sofort alle Schadstoffe aus Ihrem Alltag verbannen. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören, sind unsere drei nikotinfreien Hilfsmittel ja vieldezent etwas für Sie.
Es gibt aber natürlich auch andere Wege. Wenn Sie merken, dass Sie vor allem zu Beginn der Rauchentwöhnung nicht auf Nikotin verzichten können, haben Sie immer noch die Option, zu Nikotinersatzmitteln wie Nikotinpflastern oder Nikotinkaugummis zu greifen.

1. Apps als motivierende Unterstützung
Eine einfache und oft kostenlose Lösung sind Apps, die bei der Raucherentwöhnung helfen sollen. Sie können unterschiedlich gestaltet sein, haben aber in der Regel das gleiche Ziel:
Sie sollen die Motivation aufrechterhalten und Rückfälle vermeiden, indem sie bestimmte Meilensteine, gespartes Geld oder gesundheitliche Verbesserungen aufzeigen.
Die App rechnet zum Beispiel hoch, wie viel Geld Sie pro Tag, pro Woche und pro Monat sparen würden, wenn Sie keine Zigaretten mehr kaufen würden. Davon können Sie sich dann etwas anderes Schönes gönnen.
Viele Applikationen zeigen außerdem an, nach wie vielen rauchfreien Tagen sich Ihre Atmung und Ihr Geschmackssinn verbessert oder wann Ihr Krebsrisiko sinkt. Das so direkt vor sich zu sehen, kann unheimlich motivierend sein.
Kostenlose Apps entdecken
Werfen Sie einfach einmal einen Blick in den App-Store auf Ihrem Smartphone. Unter Stichwörtern wie „Raucherentwöhnung“ oder „Rauchstopp“ sollten Sie einige kostenlose Anwendungen finden. Die Rezensionen zeigen Ihnen schnell, wie gut die App bei anderen Nutzern angekommen ist. Gerne können Sie auch mehrere miteinander vergleichen und sich diejenige App heraussuchen, die am besten zu Ihnen passt und mit der Sie sich am wohlsten fühlen.
Unterstützung durch die Krankenkasse
Es gibt sogar Apps, die sich im Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte befinden. Dabei handelt es sich um Anwendungen, die besondere Anforderungen erfüllen und oft mehr als nur eine reine Motivation bieten.
Sie liefern ein Rauchentwöhnungsprogramm, das Sie auf dem Smartphone immer mit sich führen können. Auch die Begleitung durch einen Fachmann, wie zum Beispiel durch einen Lungenfacharzt, kann bei solchen Anwendungen möglich sein. Die Kosten für die Apps aus dem Verzeichnis übernehmen in der Regel die Krankenkassen, sofern ein Rezept vom Arzt vorliegt. Sie können die Kosten aber natürlich auch selbst übernehmen.
2. Vapen statt rauchen - nikotinfreies Dampfen ausprobieren
Manche Raucher greifen auf E-Zigaretten als Ersatzmittel für die Zigarette zurück. Dabei handelt es sich um ein kleines, akkubetriebenes Gerät, das ein aromatisiertes Liquid mithilfe einer Heizspirale erhitzt.
Dabei entsteht ein Dampf, der genauso wie der Zigarettenrauch inhaliert und wieder ausgestoßen werden kann. Allerdings findet keine Tabakverbrennung statt. Außerdem können Sie auf Liquids ohne Nikotin zugreifen und sich so Ihre Sucht abgewöhnen, ohne auf alltägliche Gewohnheiten verzichten zu müssen. Anstatt zur Zigarette greifen Sie jetzt einfach zur E-Zigarette.
Dabei können Sie auch noch zwischen zahlreichen Geschmacksrichtungen wählen und sind nicht auf reines Tabakaroma angewiesen. E-Liquids schmecken je nach Geschmacksmischung herrlich fruchtig, wunderbar erfrischend oder auch dezent herb oder süß. Tabak Brucker bietet Ihnen zahlreiche Geschmacksrichtungen für E-Liquids online zum Verkauf. Auch die passende E-Zigarette können Sie bequem von zu Hause aus bestellen.
Achtung: Wenn Sie sich für das Dampfen entscheiden, können Sie lernen, ohne Nikotin zu leben. Das ist schon einmal ein guter Anfang. Allerdings ist das Vapen mit nikotinfreien Liquids keineswegs frei von Risiken. Denn diese können ebenfalls gesundheitsschädliche Stoffe enthalten. Langfristig betrachtet sollte das Vapen also nur eine Übergangslösung sein, die Ihnen dabei hilft, Ihre Gewohnheiten beizubehalten, während Sie gegen die körperliche Abhängigkeit kämpfen. Langfristig sollten Sie aber auch die E-Zigarette besser zur Seite legen.

3. Sport treiben – lenken Sie sich ab!
Sie wollten schon immer fitter werden, aber als Raucher ging Ihnen bisher schnell die Puste aus? Egal, ob Sie Muskeln oder Kondition aufbauen möchten, Sport kann eine gute Motivation sein, um endlich mit dem Rauchen aufzuhören, und ist direkt aus mehreren Gründen ein effizientes Hilfsmittel:
- Rauchen schüttet Glückshormone aus und hat eine beruhigende, entspannende Wirkung. Deswegen werden auch so viele Menschen abhängig. Mit Sport können Sie dieses Gefühl imitieren. Nach einer anstrengenden Trainingseinheit steigt ebenfalls das Wohlbefinden und Sie sind insgesamt ausgeglichener.
- Das Training kann eine willkommene Ablenkung sein, wenn Sie gerade mal wieder mit der Sucht kämpfen. Beschäftigen Sie Ihren Kopf doch stattdessen mit dem Erstellen eines neuen Trainingsplans, optimieren Sie Ihre Ernährung oder schauen Sie sich Videos rund um die von Ihnen gewählte Sportart an.
- Rauchen beeinträchtigt Ihre Leistungsfähigkeit. Rufen Sie sich das immer wieder ins Gedächtnis. So steigt vieldezent Ihre Motivation, die Glimmstängel endlich links liegen zu lassen und stattdessen ein sportliches Ziel zu erreichen.
- Manche Raucher haben Angst, dass Sie nach dem Rauchstopp plötzlich an Gewicht zunehmen. Tatsächlich ist diese Sorge nicht unbegründet, denn wer raucht, verbrennt etwa 200 Kalorien mehr am Tag. Mit Sport können Sie dafür sorgen, dass Sie weiterhin einen hohen Gesamtumsatz haben.
Hinweis: Wenn Sie Schwierigkeiten mit der Raucherentwöhnung haben und trotz nikotinfreier Hilfsmittel immer wieder rückfällig werden, dann wenden Sie sich an Ihren Hausarzt. Dieser kann Ihnen Entwöhnungsprogramme empfehlen und Ihnen weitere Tipps für den Entzug geben. Bei einer besonders starken Abhängigkeit kann er auch Medikamente verschreiben, die eine Linderung der Entzugserscheinungen bewirken.
