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Pfeifentabak - eine eigene Raucherwelt für sich

Pfeifentabak - eine eigene Raucherwelt für sich

 

Knapp eine Million Pfeifenraucher erfreuen sich heute in Deutschland an ihrer liebsten Leidenschaft. Dabei ist und war das Pfeifenrauchen stets mehr als der bloße Tabakgenuss. Pfeifenrauchen ist eine Kultur für sich, eine Äußerung der Lebensart.

 

Luftgetrocknet - Tabake bester ProvenienzenEin langer Weg von der Ernte in die Verpackung.

 

Überall in der Welt, wo Tabak angebaut wird, sind die Tabakexperten Jahr für Jahr unterwegs, um mit Augen, Händen und Nase, mit Gefühl und Geschmack die neue Tabakernte zu prüfen. Die meisten Pfeifentabake sind Mixturen, also Mischungen verschiedener Tabaksorten unterschiedlicher Herkunft.

 

Dabei können bis zu 30 verschiedene Tabaksorten aus den unterschiedlichsten Provenienzen erforderlich sein, um den gewünschten Geschmack zu erzielen. Häufig werden Würz- oder Aromatabake beigefügt, deren Anteil an der Gesamtmischung nur gering sein mag, deren Wert für den Raucher jedoch deutlich zu erkennen ist.

 

Die geernteten Tabakblätter werden von den Tabakpflanzern sorgfältig getrocknet (> siehe Tabak - Lexikon - Trocknungsverfahren) und auf großen Auktionen an die Rohtabakhändler verkauft.

 

In den Ursprungsländern erfolgt die weitere Bearbeitung der Rohtabake, die sorgfältige Sortierung in Qualitätsklassen, Konditionierung und Fermentation (>siehe Tabak - Lexikon - Fermentation). Hierbei sowie bei der anschließenden Nachreife der in Ballen, Kisten und großen Kartons verpackten Tabake entwickelt sich der für die einzelnen Rohtabaksorten geschätzte, typische Geschmack:

 

Virginia - süß und hell. Burley - voll, würzig, mit nußartiger Note. Und der charakteristische, feine Duft und Geschmack der Orienttabake.

  

Vollautomatische TabakaufbereitungsanlageNach diesem Nachreifeprozess kann nach sorgfältiger Mischungszusammensetzung (Blending) die eigentliche Herstellung des Pfeifentabaks beginnen. In einer Vakuumkammer werden die Tabakblätter mit Wasserdampf geschmeidig gemacht. Falls nicht schon vorher geschehen, wird die dicke mittlere Blattrippe des Rohtabaks entfernt.

 

Zur geschmacklichen Veredelung werden die Tabake mit Soßen verschiedener Zusammensetzung in einer Trommel besprüht. Die dafür notwendigen Bestandteile an natürlichen und naturidentischen Aromen werden vorher rezeptgetreu zusammengemischt und wie in einer guten Küche bearbeitet.

 

Anschließend verbleiben die Tabakmischungen bis zu 24 Stunden in großen Mischboxen, wobei eine innige Verbindung zwischen den Aromastoffen und dem Rohtabak entsteht. Auf schnell laufenden Schneidemaschinen wird der Tabak nun auf die gewünschte Schnittbreite gebracht.

 

Der Schnitt macht's

 

Pfeifentabak benötigt zum besseren Genuss einen breiten Schnitt. Überwiegend 1,5 mm bis 1,8 mm breit werden die Pfeifentabake geschnitten. Seltener verlangt werden Mittel- und Grobschnitte, deren Schnittbreite von über 2 mm bis mehr als 3 mm variiert.

 

Schnitt für Schnitt ein eigener Tabak-CharakterGrundsätzlich unterscheidet man zwischen Schnitt- und Presstabak. Als normalen Schnitttabak bezeichnet man den in kürzere und breitere Teile geschnittenen Tabak, der locker in Dosen oder Beutel verpackt wird. Eine besondere Schnittform ist der "Wild Cut". Hierbei werden Schnittbreite und Schnittform auf die unterschiedliche Beschaffenheit der Tabakblätter abgestimmt, um einen gleichmäßigen Abbrand in der Tabakpfeife zu gewährleisten.

 

Dünnere Tabakblätter, die schneller abbrennen, werden breiter geschnitten, und den etwas dickeren Tabakblättern wird durch einen etwas feineren Schnitt zu einem rascheren Brand verholfen.

 

Beim Presstabak werden die Tabakblätter nach ihrer Aufbereitung in großen Pressen zu Kuchen oder Blöcken gepresst, wonach sie dann wieder in verschiedenen Varianten geschnitten werden können, z.B. "Cavendish" oder "Ready rubbed.

 

Eine weitere beliebte Schnittart ist das Granulat. Hierzu wird ein lockerer oder etwas gepresster Schnitttabak durch zweimaliges Schneiden in kleine quadratische oder rechteckige Scheibchen oder Würfelchen verwandelt.

 

Nach dem Schnitt und der anschließenden Röstung kommt die Endaromatisierung des Pfeifentabaks hinzu, das Geheimrezept jedes Tabakherstellers. Zusätzliche Aromen, wie Frucht- oder Gewürznoten, runden während der Flavourisierung den Geschmack des Tabaks ab und geben ihm seinen unvergleichlichen Duft. Nach einer Ruhezeit von mind. 24 Stunden, in der er sein volles Aroma entfalten kann, wird der Tabak in Frischhaltebeutel oder Dosen gefüllt, banderoliert und paketiert.

 

Quelle: Pöschl Tabak GmbH

Hersteller

Venini Pfeifen

 

Cozy Fanta 4er

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