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Von der Entdeckung der Zigarre bis zur Fabrikherstellung

Von der Entdeckung der Zigarre bis zur Fabrikherstellung

 

Christoph Kolumbus machte im Oktober 1492 nicht nur seine wichtigste Entdeckung - die Endeckung der neuen Welt, Amerika - sondern als er vor einer der Bahamas - Inseln, dem heutigen San Salvador vor Anker ging entdeckte er die Zigarre gleich mit.

 

Die Eingeborenen dort trugen kleine glimmende Feuer in der Hand, die von einem wohlriechendem Kraut stammten. Trockene Blätter dieses Krautes waren in ein ebenfalls trockenes Blatt gerollt. Am einen Ende brannte die Glut, vom anderen Ende her sogen die Eingeborenen den Rauch ein. Diese Tätigkeit schienen die Eingeborenen sehr zu genießen.

 

Die Blattrolle wurde von den Eingeborenen "Tobago" genannt. "Tobago heißt also nichts anderes als "Rolle". Aus einer Verwechslung entstand dann aus dem Begriff "Tobago" das heute bekannte Wort "Tabak".

 

Die Zigarre wurde also von den Europäern auf den Bahamas entdeckt, dort wurde sie aber nicht erfunden. Ganz genau kann niemand sagen, wann die erste Zigarre entstanden ist, aber bereits die Mayas und Azteken kannten die Zigarre und wussten wahrscheinlich schon Jahrhunderte vor der Entdeckung durch Kolumbus wie man sie herstellt.

 

Die Mayas erklärten sich den Ursprung der Zigarre folgendermaßen: Die Zigarre wurde von den Göttern erfunden, damit diese den ganz besonderen Genuss des Tabaks erfahren konnten. Jedesmal, wenn bei einem Gewitter irgendwo der Blitz einschlägt und ein Feuer entsteht, zünden sich die Götter selbst eine Zigarre an.

 

Von den Mayas wurden dem Zigarrenrauch Zauberkräfte zugesprochen und ihre Priester traten mit Hilfe der Zigarren mit dem Jenseits in Verbindung. Die Mayas nannten die Zigarre "Ciquar", was übersetzt bedeutet "Etwas Brennbares, das gut schmeckt und riecht".

 

Kolumbus und die ihm nachfolgenden Seefahrer nahmen auf ihren Heimreisen immer wieder die Zigarren mit nach Europa. Die Vorräte waren allerdings immer begrenzt und Nachschub kam oft erst nach Monaten mit einem anderen Schiff.

 

Im Jahre 1541 gelang es dem Spanier Demetrio Pela die Zigarrenherstellung von ein einem Aztekenhäuptling zu erlernen. Pela gründete in Cuba die erste Zigarrenfabrik. Die erste europäische Zigarrenfabrik wurde erst 1720 ebenfalls von einem Spanier gegründet. Sie entstand in Sevilla unter dem Namen "La Corona". In dieser Fabrik wurde der erste Deutsche - Heinrich Schlottmann aus Hamburg - im Zigarrenmacherhandwerk ausgebildet. Schlottmann gründete dann im Jahre 1788 die erste deutsche Zigarrenproduktionsstätte.

 

Weitere Zigarrenfabriken entstanden in Bremen und im badischen Raum. Die Zigarre tat sich in Deutschland zu Beginn aber schwer, erst nach den Befreiungskriegen (1813 - 1815) und nach dem Abbau der Zollschranken wurde die Zigarre in Deutschland immer bekannter und beliebter.

 

Die Zigarrenherstellung in Deutschland breitete sich sehr stark aus. Besonders in ländlichen Gegenden - hier gab es genug weibliche Arbeitskräfte und Möglichkeiten für Heimarbeit - war die Zigarrenherstellung bald stark verbreitet. Oft lebten ganze Gemeinden von der Zigarrenherstellung.

 

Vor dem zweiten Weltkrieg war die deutsche Zigarrenherstellung weltweit führend, heute belegt sie nach den USA den zweiten Platz.

 

 

Quelle: Dannemann

 

 

 

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